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Willkommen bei Flügelschlag, 
für das neurologisch kranke Kind

Aktuelles

 

 

„Der Ungelöste Fall“ – Kinderneurologen auf Diagnosesuche in Göttingen

Von Freitag, den 4. auf Samstag, den 5. November zog es Kinderneurologen aus ganz Deutschland, der Schweiz, Österreich und den Niederlanden erneut nach Göttingen, um an einem zweitägigen Seminar mit dem Namen „Der Ungelöste Fall“ teil zu nehmen. Diese medizinische Fallkonferenz wurde vor 25 Jahren erstmals in Göttingen veranstaltet und findet seither jährlich statt: zunächst 10 Jahre in Göttingen, dann einige Jahre in Heidelberg, danach in Hannover, und nun seit 2015 wieder in Göttingen.

Das Seminar gilt als „eine der besten Fortbildungsveranstaltungen für Kinderneurologen“, wie Teilnehmer auch in diesem Jahr wieder betonten. An den zwei Veranstaltungstagen geht es stets nicht nur um einen, sondern mehrere „ungelöste Fälle“, in diesem Jahr waren es sieben. Dabei handelt es sich um Kinder mit chronischen, oft schweren neurologischen Krankheitsbildern, für die bisher trotz umfangreicher Bemühungen keine abschließende Diagnose gestellt werden konnte und keine Klärung der Ursache gelungen war.

Diese kleinen Patienten reisen mit ihren Eltern von weither an, damit das Kind im Hörsaal des Universitätsklinikums Göttingen von ausgewiesenen Experten neurologisch untersucht werden kann. Die Eltern werden ausführlich befragt, alle vorliegenden Befunde werden gemeinsam nochmals diskutiert, und anschließend wird über den jeweiligen Fall ausgiebig in einem Plenum von etwa 150 Kinderneurologen aus dem ganzen deutschsprachigen Raum beraten. So ist es manchmal doch noch möglich, die Frage der Eltern nach der Ursache der schweren Erkrankung ihres Kindes zu beantworten und damit in Einzelfällen auch eine wirksamere Behandlung zu ermöglichen.

Dieses Seminar wird von Mitarbeitern der Abteilung Neuropädiatrie und des Sozialpädiatrischen Zentrums der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Göttingen organisiert und von dem Verein „Flügelschlag - für das neurologisch kranke Kind e.V.“ unterstützt.

 

 

Mächtige Schwingen auf dem Flügelschlag Sommerfest

Michael Schanze und Steinadler Zeus

Bei bestem Sommerwetter faszinierten am vergangenen Samstag Uhu, Adler, Milan und Bussard Groß und Klein auf unserem Sommerfest im Patientengarten des Universitätsklinikums. Etwa 120 Besucher staunten über die Raubvögel, die Michael Schanze aus der Nähe von Fulda mitgebracht hatte. Der Falkner und Waldpädagoge berichtete viel Interessantes über die Tiere und ihre beruhigende Wirkung auf Tourette-Patienten. Einige mutige Besucher konnten Uhu Pimpf sogar einmal selbst auf die Hand nehmen. Auch Steinadler Zeus machte bei einem Spaziergang über das Gelände auf der Hand seines Falkners mächtig Eindruck auf die Gäste. Weitere Highlights waren die Auftritte der Big Band „Red Sound Wave“ der IGS Geismar und der Hip Hop Gruppe „Move ´n Dance“ vom TWG 1861 e.V. Auch Popcornmaschine, Bratwurststand und Kuchenbuffet fanden großen Zuspruch. Flügelschlag bedankt sich bei allen Besuchern und Unterstützern für das gelungene Fest.

 

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Elternstammtisch

jeden zweiten Mittwoch im Monat ab 20.00 Uhr im Havana, Geismar Landstr. 21a, 37083 Göttingen.


Da es manchmal zu Verschiebungen oder Verlegungen kommt, nehmen Sie bitte bei Interesse zunächst Kontakt auf mit:


Hannelore Greipel ( Tel. 05 51 / 7 98 92 36)

 

Kontakte knüpfen
Erfahrungen austauschen
Informationen weitergeben
Ideen schmieden
sich verstehen und stützen
einen netten Abend haben.

 

Der Elternstammtisch richtet sich in erster Linie an Eltern, deren Kinder im Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) oder in den Sprechstunden oder Stationen der Göttinger Neuropädiatrie betreut werden. Aus der Vielfalt der dort behandelten Erkrankungen und Beeinträchtigungen ergibt sich, dass sich die Besonderheiten unserer Kinder stark unterscheiden. Dennoch ähneln sich unsere praktischen Herausforderungen und psychischen Belastungen. Deswegen ist der Austausch an unserem Stammtisch so fruchtbar und wohltuend. Übrigens: Auch Eltern, deren Kinder von Beeinträchtigungen oder Erkrankungen betroffen sind, die nicht in den Bereich der Neuropädiatrie oder Psychosomatik gehören, sind uns herzlich willkommen!